Der Apfelbaum - Bibliothek Sarmenstorf
„Worte sind Luft. Aber die Luft wird zu Wind, und der Wind macht die Schiffe zu Segeln.“

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Medienkatalog der Bibliothek Sarmenstorf

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Medienart
Belletristik
Lesealter
E
Zielgruppe
Verfasser
  • Berkel, Christian
Verfasser / Urheber
Christian Berkel
Titel
Der Apfelbaum
Untertitel
Roman
Originaltitel
gnd
Reihe
Band
Jahr
2019
Stoffkreis / Schlagwörter
Antisemitismus Argentinien Beat Eltern Familie Generation Heimat Holocaust Juden Krieg Kriegsgefangenschaft Nationalsozialismus Polen Rassismus Roman Russland
Themenbereich
Themenabteilung
Signatur
BERK
Sprache
  • Deutsch
Kollation
413 Seiten
ISBN
9783548060866
Zweigstelle / Standort
Sarmenstorf / Bibliothek
Nr. Zugang
20.003
Bild
Bild mit freundlicher Genehmigung von jpc.de
Inhalt
Der Apfelbaum : Roman / von Christian Berkel »Jahrelang bin ich vor meiner Geschichte davongelaufen. Dann erfand ich sie neu.«Für den Roman seiner Familie hat der Schauspieler Christian Berkel seinen Wurzeln nachgespürt. Er hat Archive besucht, Briefwechsel gelesen und Reisen unternommen. Entstanden ist ein großer Familienroman vor dem Hintergrund eines ganzen Jahrhunderts deutscher Geschichte, die Erzählung einer ungewöhnlichen Liebe.Berlin 1932: Sala und Otto sind dreizehn und siebzehn Jahre alt, als sie sich ineinander verlieben. Er stammt aus der Arbeiterklasse, sie aus einer intellektuellen jüdischen Familie. 1938 muss Sala ihre deutsche Heimat verlassen, kommt bei ihrer jüdischen Tante in Paris unter, bis die Deutschen in Frankreich einmarschieren. Während Otto als Sanitätsarzt mit der Wehrmacht in den Krieg zieht, wird Sala bei einem Fluchtversuch verraten und in einem Lager in den Pyrenäen interniert. Dort stirbt man schnell an Hunger oder Seuchen, wer bis 1943 überlebt, wird nach Auschwitz deportiert. Sala hat Glück, sie wird in einen Zug nach Leipzig gesetzt und taucht unter.Kurz vor Kriegsende gerät Otto in russische Gefangenschaft, aus der er 1950 in das zerstörte Berlin zurückkehrt. Auch für Sala beginnt mit dem Frieden eine Odyssee, die sie bis nach Buenos Aires führt. Dort versucht sie, sich ein neues Leben aufzubauen, scheitert und kehrtzurück. Zehn Jahre lang haben sie einander nicht gesehen. Aber als Sala Ottos Namen im Telefonbuch sieht, weiß sie, dass sie ihn nie vergessen hat.Mit großer Eleganz erzählt Christian Berkel den spannungsreichen Roman seiner Familie. Er führt über drei Generationen von Ascona, Berlin, Paris, Gurs und Moskau bis nach Buenos Aires. Am Ende steht die Geschichte zweier Liebender, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch ihr Leben lang nicht voneinander lassen.
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